Galerie weiterer Veranstaltungen des DNagB

Der DNagB organisiert weitere Veranstaltungen, wie zum Beispiel Einsteigerseminare. Hier sind die Gruppenbilder dieser Veranstaltungen gesammelt.

Rüstungseinstieg 2009 in Mainz
Rüstungseinstieg 2009 in Mainz
Einsteigerseminar 2008 in Mainz
Einsteigerseminar 2008 in Mainz
Seminar 2007 in Berlin
Seminar 2007 in Berlin
Seminar 2006 in Berlin
Seminar 2006 in Berlin
Einsteigerseminar 2006 in Mainz
Einsteigerseminar 2006 in Mainz
Einsteigerseminar 2005 in Mainz
Einsteigerseminar 2005 in Mainz

Galerie der Kyû-Prüfungen

Hier befinden sich Gruppenbilder von einigen der vom DNagB organisierten Kyû-Prüfungen seit der ersten in Deutschland im Jahr 2008.

Kyû-Prüfung 2014 in Leverkusen
Kyû-Prüfung 2014 in Leverkusen
Kyû-Prüfung 2013 in Mainz
Kyû-Prüfung 2013 in Mainz
Kyû-Prüfung 2012 in Mainz
Kyû-Prüfung 2012 in Mainz
Kyû-Prüfung 2011 in Mainz
Kyû-Prüfung 2011 in Mainz
Kyû-Prüfung 2009 in Leverkusen
Kyû-Prüfung 2009 in Leverkusen
Kyû-Prüfung 2008 in Mainz
Kyû-Prüfung 2008 in Mainz

Galerie der Weltmeisterschaften

Hier befinden sich alle Bilder der deutschen Nationalmannschaften die bei den Weltmeisterschaften seit der ersten Teilnahme Deutschlands im Jahr 2007 angetreten sind.

Weltmeisterschaft 2015 in Montreal, Kanada.
Weltmeisterschaft 2015 in Montreal, Kanada. V.l.n.r.: Michael Grunow, Robert Starck und Andreas Nicol.
Weltmeisterschaft 2011 in Himeji, Japan.
Weltmeisterschaft 2011 in Himeji, Japan. V.l.n.r.: Jonas Marczy, Mark Littlewood und Andreas Nicol.
Weltmeisterschaft 2007 in ???.
Weltmeisterschaft 2007 in Brüssel, Belgien. V.l.n.r.: Andreas Nicol, Mark Littlewood, Ines Klose, Nicole Schmitt, Christian Herbort und Ines Klose.

7. Naginata Europameisterschaft in Mainz, Deutschland (2010)

Spannende Kämpfe und Ehrengäste:
Die 7. Naginata Europameisterschaft zu Gast in Mainz

Fast 18 Monate Vorbereitungszeit waren für drei Tage internationaler Sportfreundschaft vom 05. bis zum 07. November 2010 notwendig. Der Deutsche Naginata Bund e. V. (DNagB) empfing insgesamt rund 120 Gäste aus zehn Ländern, um im Rahmen der siebten Naginata Europameisterschaft (EM) die besten Sportler zu ermitteln. Es war das erste Mal, dass eine EM nach Deutschland kam, die zudem noch vom japanischen Generalkonsulat als Pre-Event zu den Feierlichkeiten anlässlich 150-jähriger Freundschaft Deutschland/Japan anerkannt wurde. Entsprechend war es den Vertretern des DNagB eine große Freude und Ehre Seine Exzellenz Herrn Generalkonsul Shigeeda sowie dessen Gattin als Ehrengäste begrüßen zu dürfen. Ebenso freuten wir uns über den Besuch von Frau Augustin, Präsidentin des Landessport­bundes Rheinland-Pfalz, die als Ehrengast von der Tribüne aus die Wettkämpfe der 7. EM verfolgte und über Herrn Strotkötter, seines Zeichens Ortsvorsteher von Mainz-Laubenheim, der beim Freundschaftsturnier (Goodwill) als Ehrengast zugegen war.

Das Goodwill bildete am 05. November 2010 den Auftakt zur EM, bei dem alle Kämpfer starten durften, die sich nicht in ihren Ländern für die Nationalteams qualifiziert hatten. Mit vollem Einsatz behaupteten sich dabei einige Naginata-Sportler, die bis dato noch wenig international bekannt waren. Einen Überraschungserfolg errang Dennis Hielscher (Deutsch­land) in der Kategorie 5. bis 2. Kyû, der sich nur knapp Vertretern aus der Ukraine und Belgien geschlagen geben musste und es auf den dritten Platz schaffte. Martin Röthig (Deutschland) überzeugte in der Kategorie 1. Kyû bis 3. Dan die Schiedsrichter durch seinen Willen und Mut und wurde dafür mit dem Kampfgeistpreis (Fighting Spirit) belohnt.

Auch die Wettkämpfe der EM am Folgetag brachten einige Überraschungen mit sich. Jonas Marczy, Mitglied des deutschen Nationalteams 2010, trat gegen Tyl Dermine aus Belgien an, der zu den europaweit erfolgreichsten Kämpfern gehört. Nach einem dynamischen und spannenden Kampf unterlag Marczy nur knapp, beeindruckte aber dennoch und gewann den Fighting Spirit in der Kategorie Einzelkampf der Männer. Bei den Frauen kämpfte sich im Halbfinale auf deutscher Seite Ines Klose im Einzelkampf der Frauen bis auf den dritten Platz nach vorne und erreichte damit zum ersten Mal eine Platzierung bei einer EM. Auch im anschließenden Teamkampf bewiesen die deutschen Naginata-Sportler, dass sie einiges zu bieten haben, obwohl Naginata in Deutschland erst seit wenigen Jahren ein fester Bestandteil der Sportlandschaft ist. Dennoch siegte das Team aus der Tschechischen Republik verdient 3:2 gegen Deutschland und schaffte damit den dritten Platz hinter Frankreich (2. Platz Team­kampf) und Belgien (1. Platz Teamkampf), die auch dieses Jahr wieder sehr starke Kämpfer ins Rennen geschickt hatten.

Der DNagB bot seinen Gästen aber nicht nur zwei Tage voller Wettkämpfe, ein Seminar und Prüfungen (07.11.2010), sondern auch ein Rahmenprogramm, das den historischen Aspekt der Waffe Naginata betonte. Neben einem Vortrag zu historischen Klingenformen bzw. Naginata-Varianten „zum Frühstück“ gab es für die Teilnehmer parallel zu Prüfungen und Seminar ganztägig eine Ausstellung von Repliken japanischer Samurairüstungen. Da solche zusätz­lichen Programmpunkte bei einer Naginata EM durchaus ungewöhnlich sind, war die Überraschung auf Seiten der Teilnehmer groß und die Resonanz ausgesprochen gut. Auch erfahrene Naginata-Kämpfer, die bereits etliche internationale Wettkämpfe miterlebt haben, lobten die neuen Ideen sowie den reibungslosen Ablauf des gesamten Wochenendes. Dabei war wohl das erfreulichste Lob, dass die 7. EM einen neuen Standard für zukünftige Wettkämpfe gesetzt habe. Insgesamt kann der DNagB auf ein ebenso schönes wie an­strengendes und erfolgreiches Wochenende zurückblicken, das sicherlich allen Teilnehmern noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.

Rüstungsrepliken der Takeda-Gruppe aus Nordrhein Westfalen

 

Verschiedene Übungen beim Seminar.

Prüfungen

Prüfungen in Naginata spiegeln den persönlichen Fortschritt wider und sind für internationale Turnier Voraussetzung. Als neuer Naginataka beginnt man ohne Graduierung und steigt über den 6.Kyû als erste Prüfung bis hin zum 1.Kyû auf. Die Kyû-Grade sind sogenannte Schülergrade, die auf die Grundlagen, das Verständnis der Befehle und der korrekten Ausführung und Pflege der Naginata abzielen. Ist der 1.Kyû erlangt kann man sich der Prüfung zum 1.Dan stellen. Die Dan-Grade sind sogenannte Lehrergrade, ähnlich dem schwarzen Gürtel im Jûdo. Allerdings ist in Naginata optisch nicht erkennbar welche Graduierung jemand besitzt. Bis hin zum 5.Dan sind Prüfungen möglich, jedoch muss nach absolvierter Dan-Graduierung so viele Jahre bis zur nächsten Prüfung warten wie die aktuelle Dan-Stufe hoch ist (nach dem 1.Dan ein Jahr warten, nach dem 2.Dan zwei Jahre warten…). Zwischen den Kyû-Prüfungen muss dagegen nur eine Vorbereitungsphase von 6 Monaten bestehen.  Zuletzt werden die Grade Renshi, Kyôshi und Hanshi verliehen. Dabei handelt es sich um Ehrengrade, die nur unter besonderen Voraussetzungen verliehen werden.

Seit einigen Jahren werden auch in Deutschland regelmäßig Prüfungen bis zum 2.Kyû angeboten. Für Prüfungen zum 1.Kyû oder höher stehen größere, internationale Seminare und Turnier zur Verfügung.

Prüfungen in Deutschland:

2017

2016

2015

2014

2013

2012

2011

2010

2009

2008

Startseite

Diese Seite dient als Informationsquelle für alle Naginata-Liebhaber/-Neugierigen und solche, die es noch werden. Neben Informationen rund um den Sport und die Waffe „Naginata“, bietet der Deutsche Naginata Bund (DNagB) auf dieser Internetseite auch Hinweise auf Naginata-relevante Veranstaltungen, Berichte von denselben und einiges mehr.

Was ist überhaupt Naginata? Detaillierte Informationen sind in der entsprechenden Kategorie auf der rechten Seite abrufbar, hier sei zum Neugierigmachen nur so viel gesagt: Das Wort „Naginata“ bezeichnet sowohl eine japanische Waffenform als auch den Budô-Kampfsport, bei dem eine Sportvariante der Naginata benutzt wird. Das Training zielt oft auf den sportlichen Freikampf mit der Waffe ab (Shiai). Jedoch gibt es auch Wettkämpfe, bei denen sich zwei Teams (bestehend aus je 2 Personen) im Engi messen, d.h. sie zeigen bestimmte Bewegungsabläufe, wobei die Perfektion der Bewegung und die Zusammenarbeit der Partner ausschlaggebend sind.