Und es geht trotzdem weiter…

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben auch vor Deutschlands Naginata-Dojos nicht Halt gemacht und die Trainingspläne ordentlich durcheinandergewirbelt. Erst kam die Trainingspause, dann ging es für viele draußen weiter, einige konnten zwischenzeitlich wieder in eine Halle wie im Falle des PSV Mainz und des Kenshinkai Berlin, dann kam für alle im November erneut ein Stopp. Die Naginataka der Universität Mainz versuchten sich zeitweise im Online-Training über eine Video-Plattform. Die Situation hat alle Dojos vor Herausforderungen gestellt. Aber gibt es auch positive Seiten? Ja.

So waren die Gruppen beispielsweise zur Kreativität „gezwungen“, sobald plötzlich Abstand im Training angesagt war. Dadurch sind sicherlich einige Ideen für neue Übungsabläufe entstanden, die in Zukunft beim Anfängertraining eingesetzt werden könnten. Denn bei Anfängern ist aus Sicherheitsgründen in gewisser Weise Abstand immer ein Gebot – man denke zum Beispiel an die Grundschläge, die zunächst nur ohne Partner geübt und in der Luft abgestoppt werden.

Außerdem bedeutete ein Training unter freiem Himmel auch sichtbare Präsenz mit Außenwirkung. Der ein oder andere Spaziergänger wunderte sich vielleicht über die Fremden, die irgendwelche langen „Dinger“ durch die Luft schwangen. Tatsächlich wechselten auf diese Weise beispielsweise in Mainz etliche Naginata-Infoflyer den Besitzer.

Ein weiterer Vorteil, der sich durch die neue Situation ergab, ist die Vernetzung mit anderen Dojos über Online-Trainingsstunden. Solche Angebote gab es unter anderem aus Belgien, aus Groß-Britannien, Portugal und Japan. Teils wurde den Teilnehmern dabei auch mit einem Fitness-Programm eingeheizt. Fitness ist ohnehin ein Aspekt, der gerade unter den Corona-Bedingungen in den Fokus rückt. So bauten einige Dojos im Freilufttraining ein Programm ein, das von Laufen über Koordinationsübungen bis hin Kraftübungen reichte und fit macht für künftige Wettkämpfe, auf die wir uns alle schon freuen.

Wer als Neueinsteiger Interesse am Naginata-Training nach dem Lockdown unter kreativen Trainingsbedingungen hat, kann sich bei den einzelnen Dojos über die aktuellen Trainings-Modalitäten vor Ort inklusive Hygienekonzept informieren.

 

(Text: Ines Klose, Marie-Luise Göbel)

(Foto: Marie-Luise Göbel)

(Naginata) show must go on!

The COVID-19 pandemic naturally affected the Naginata dojos within Germany and really mixed up all plans for training. When it first came up training needed to be stopped, after that many continued to practice outside, a few groups such as PSV Mainz or Kenshinkai Berlin managed to get a training hall back, then finally everybody had to stop their Naginata practice in November. The Naginataka from the University of Mainz tried out online practice via a video platform. The new situation was challenging for all groups. Did that have positive side effects, too? Yes.

For instance, the groups were “forced” to be creative as soon as keeping the distance during training became obligatory. Thanks to that, new ideas for possible training sequences came up. These could be useful in the future especially for beginner’s practice, as the beginners need to keep their distance anyway as long as they are not familiar enough with the Naginata to practice with a partner. Also, just think about Kihon “air swings”.

Furthermore, training outside was a good publicity in terms of nearby strollers who were wondering about the strangers swinging around these long “thingies” in the air. In Mainz quiet a lot of information material about Naginata was given away on these opportunities.

Another advantage about the new situation was the networks building up between the dojos thanks to online lessons. Online practice was offered amongst others from Belgium, Great-Britain, Portugal and Japan. Sometimes the Naginata practice was being combined with an overall fitness training. The focus on fitness was an aspect that increased since we started dealing with the effects of corona on our regular training. A few dojos implemented running, coordination and strength practice in their

Everybody interested in Naginata training after the current lockdown including creative training content is invited to contact the dojos about the current possibilities for practice, including their hygiene concepts.

Wilkommen

Diese Seite dient als Informationsquelle für alle Naginata-Liebhaber/-Neugierigen und solche, die es noch werden wollen. Neben Informationen rund um den Sport und die Waffe "Naginata", bietet der Deutsche Naginata Bund (DNagB) auf dieser Internetseite auch Hinweise auf Naginata-relevante Veranstaltungen, Berichte von denselben und einiges mehr.

Was ist überhaupt Naginata? Detaillierte Informationen sind im entsprechenden Menüpunkt abrufbar, hier sei zum Neugierigmachen nur so viel gesagt: Das Wort "Naginata" bezeichnet sowohl eine japanische Waffenform als auch den Budô-Kampfsport, bei dem eine Sportvariante der Naginata benutzt wird. Das Training zielt oft auf den sportlichen Freikampf mit der Waffe ab (Shiai). Jedoch gibt es auch Wettkämpfe, bei denen sich zwei Teams (bestehend aus je 2 Personen) im Engi messen, d.h. sie zeigen bestimmte Bewegungsabläufe, wobei die Perfektion der Bewegungen und die Zusammenarbeit der Partner ausschlaggebend sind.

Mehr Informationen zum DNagB finden sie hier.