Was ist Naginata?

Detaillierte Informationen hierzu sind in den folgenden Unterkategorien zu finden. Hier sei zum Neugierigmachen nur so viel gesagt: Das Wort „Naginata“ bezeichnet sowohl eine japanische Waffenform als auch den Budô-Kampfsport, bei dem eine Sportvariante der Naginata benutzt wird. Das Training zielt oft auf den sportlichen Freikampf mit der Waffe ab (Shiai), muss aber nicht. Es gibt auch Wettkämpfe, bei denen sich zwei Teams (bestehend aus je 2 Personen) im Engi messen, d.h. sie zeigen bestimmte Bewegungsabläufe, wobei die Perfektion der Bewegung und die Zusammenarbeit der Partner ausschlaggebend sind.

Die Waffe

Der Kampfsport

Die Ausrüstung

Geschichte

Naginata und Kendô

Die Ausrüstung

Kleidung

Die Trainingskleidung für Naginata besteht aus einer weißen Jacke (Keiko Gi), einem schwarzen Hosenrock (Hakama) und wahlweise noch einem gewickelten Gürtel (Obi), der unter dem Hakama getragen wird. Das Kihontraining kann mit oder ohne Rüstung durchgeführt werden. Das Katatraining findet stets ohne Rüstung statt.

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Keiko Gi
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Obi
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Hakama

Bewaffnung

Für Kihon, Shiake-Ôji und Shiai wird mit einer speziellen Übungs-Naginata trainiert, bei der die Klinge aus zwei gekrümmten, flexiblen Bambusstreifen besteht. Die 50 cm langen Streifen sind mit einem weißen Klebeband auf einer Holzstange mit ovalem Querschnitt festgeklebt. Die Gesamtlänge liegt im Bereich von 2,10 bis 2,25 m bei einem Gewicht von mindestens 650 g. Im Downloadbereich gibt es ein Merkblatt auf dem die wichtigen „anatomischen“ Bezeichnungen erklärt sind.

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Naginata für Wettkampf (Shiai und Engi)
Die Verbandskata bildet die einzige Ausnahme. Diese wird mit einer besonderen Naginata trainiert, die vollständig aus Holz besteht und ein kleines Tsuba (Stichblatt) besitzt.
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Naginata für Verbandskata

Rüstung

Die Rüstung (Bôgu) besteht aus dem Unterleibsschutz (Tare), dem Brustpanzer (Dô), den Schienbeinschützern (Sune Ate), dem Helm mit Gittermaske (Men) und den Handschuhen (Kote). Unter dem Helm wird ein Kopftuch (Tenugui) getragen, um zu vermeiden, dass Schweiß in die Augen gerät.

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Bôgu für Wettkampf
Text: Andreas Nicol